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Weltweit beteiligen sich Tausende Menschen mit Appellschreiben an den "Urgent Actions", den "Briefe gegen das Vergessen" und an Unterschriftenaktionen von Amnesty International. Dass dieser Einsatz drohende Menschenrechtsverletzungen verhindert und Menschen in Not hilft, zeigen diese Beispiele.

Neben den "Briefen gegen das Vergessen" spielen die  "urgent actions"-Eilaktionen eine wichtige Rolle. Da die angegebenen Mail-Adressen und Faxnummern häufig blockiert werden, bleibt in solchen Fällen nur der Postweg

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MAIKEL NABIL SANAD IST FREI

http://www.amnesty.de/2012/1/25/aegypten-maikel-nabil-sanad-ist-frei?destination=startseite

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Briefmarathon 2011 

Auch dieses Mal war die Aktion wieder ein voller Erfolg: 

Weltweit wurden insgesamt 1.294.661 Appelle geschrieben, das sind mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2010 (636.000). Das ist ein tolles Ergebnis und der Einsatz hat sich bereits jetzt gelohnt, denn es gibt einen ersten Erfolg zu vermelden:

Jabbar Savalan ist frei! Der 20-jährige Student  war im Mai 2011 zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, weil er über Facebook zu Protesten gegen die Regierung aufgerufen hatte. Am 26.12. wurde er aufgrund einer Generalamnestie des Präsidenten entlassen.

Mehr Informationen finden Sie  hier: http://www.amnesty.de/2011/12/27/aserbaidschan-jabbar-savalan-ist-frei?destination=startseite


Erfolge von Eilaktionen Oktober bis Dezember 2011:

http://www.amnesty.de/2011/12/21/ua-erfolge-oktober-bis-dezember-2011?destination=startseite

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Aus AI-JOURNAL Dezember 2011

ZARGANAR

MYANMAR:

Der bekannte Komiker, Schauspieler und Filmemacher, der öffentlich die Militärregierung von Myanmar kritisierte, war Ende November  2008 zu insgesamt 59 Jahren Gefängnis verurteilt worden.
Ihm war u.a. vorgeworfen worden, durch seine Hilfsaktionen für die Opfer des Wirbelsturms "Nargis" im Mai 2008 "Angst zu schüren und die öffentliche Ordnung gestört zu haben."
Am 12.10.2011 wurde er im Zuge einer Amnestie mit weiteren über 200 Gefangenen entlassen.
Trotz der jüngsten Freilassungen sitzen weiterhin rund 1800 politische Gefangene in Gefängnissen, teilweise mit unzureichender oder überhaupt keiner medizinischen Versorgung.

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JENNI WILLIAMS und MAGODONGA MAHLUNGA
SIMBABWE:

Die beiden Sprecherinnen der Menschenrechtsorganisation WOZA (Women and Men of Zimbabwe Arise) sind gegen Kaution freigelassen worden. Sie waren im September 2011 mit zehn weiteren Aktivisten festgenommen worden, nachdem die Polizei einen friedlichen Protestmarsch anlässlich des Internationalen Tages des Friedens gewaltsam aufgelöst hatte. Sie wurden wegen "Entführung und Diebstahl" angeklagt und befanden sich anschließend fast zwei Wochen in Untersuchungshaft. 

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AL-AMIN  KIMATHI
UGANDA:

Er saß wegen Terrorismusvorwürfen  und angeblichem Mord mehr als ein Jahr im Gefängnis. Nun wurde die Klage gegen den kenianischen Menschenrechtsaktivisten fallengelassen. Kimathi war vor über einem Jahr nach Uganda eingereist, um den Prozess gegen die mutmaßlichen Verantwortlichen für den Bombenanschlag in Kampala im Juli 2010 zu beobachten. Nach seiner Ankunft wurde er festgenommen und wenige Tage später angeklagt.
Michelle Kagari, die stellvertretende Leiterin des Afrika-Programms von Amnesty: "Er war ein Jahr in Haft, ohne dass die Behörden Beweise gegen ihn vorbringen konnten. Die Vermutung liegt nahe, dass der Terrorismusvorwurf lediglich ein Vorwand war, um ihn für seine Menschenrechtsarbeit zu inhaftieren."
 
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